Im letzten Jahr ist die Stiftung KliK der Erfüllung der gesetzlichen Kompensationspflicht bis 2030 ein bedeutendes Stück nähergekommen. Anders als in der Öffentlichkeit diskutiert – zuletzt anlässlich der dringenden Klimadebatte im Nationalrat am 17. Dezember 2025 – gibt es mehr als ausreichend hervorragende Projekte in der Schweiz und im Ausland, durch deren finanzielle Unterstützung die Stiftung KliK die von 2025 bis 2030 verlangte Reduktion von 30 Millionen Tonnen CO₂-Äquivalent bewirken kann.
Das Augenmerk liegt nun vor allem auf den rund 60 Projekten in Schweizer Partnerländern, welche die Stiftung KliK fördern möchte. Der Hälfte von ihnen hat sie die Unterstützung bereits zugesagt, die andere Hälfte soll im Laufe von 2026 folgen. Allerdings wurden erst zehn der Projekte sowohl von der Schweiz wie dem jeweiligen Partnerland nach den Regeln des Pariser Übereinkommens bewilligt. Hier steht also für alle Beteiligten in diesem Jahr noch eine gewaltige Aufgabe an. Dank der im letzten Jahr gewonnenen Erfahrungen haben sich die Verfahren zur Bewilligung aber so eingespielt, dass wir die Festigung des Portfolios 2026 für erreichbar halten.
Parallel dazu wird es darum gehen, die bewilligten Projekte möglichst rasch umzusetzen und hochzufahren, damit sie schon dieses Jahr die Emissionsreduktionen erzielen, die wir als Stiftung KliK benötigen, um die 2026 bestehende Pflicht zur Kompensation von über 4 Millionen Tonnen CO₂-Äquivalent erfüllen zu können.
Ackerbau mit klimafreundlichem Stickstoffdünger
:format(webp))
Klimaschutz in der modernen Landwirtschaft: Dank des Förderprogramms von First Climate, das die Stiftung KliK finanziert, ist dies gut machbar und für Landwirtinnen und Landwirte interessant in Bezug auf eine marktfähige Produktion. Auf seinem Betrieb im aargauischen Wohlen zeigt uns Raphael Müller, wie er mit dem speziellen Dünger NovaTec 26 seine Kartoffelproduktion effizienter macht und gleichzeitig Boden und Klima schont.
Das Podest der nationalen Förderprogramme
Die Stiftung KliK unterstützt nach wie vor Investitionen in Projekte, die nachweislich Treibhausgasemissionen reduzieren, dank der Förderung wirtschaftlich sinnvoll sind und langfristig betrieben werden können. Besonders erfreulich: Die drei grössten Förderprogramme im Portfolio der Stiftung KliK – Senke Schweizer Holz, Biotreibstoffe und Umlagerung Strasse auf Bahn –haben in der aktuellsten Monitoringperiode2024 zusammen rund 1,3 Millionen Tonnen CO₂ reduziert. Dies entspricht mehr als einem Drittel der gesamten Kompensationspflicht von rund 3,3 Millionen Tonnen CO₂ für das Jahr 2024.
Offizieller Startschuss zur Zusammenarbeit mit Sambia
)
Am 22. Januar haben die Schweiz und Sambia offiziell ihr bilaterales Klimaabkommen zur Umsetzung von Klimaschutzmassnahmen gemäss Artikel 6.2 des Pariser Abkommens in Kraft gesetzt. Das Abkommen war letzten November während der COP30 im brasilianischen Belém unterzeichnet worden. Die Stiftung KliK nahm am Anlass teil, der vom sambischen Ministerium für Grüne Wirtschaft und Umwelt sowie von der Schweizer Botschaft in Simbabwe, Sambia und Malawi, organisiert war.
Solar-Klimaschutzprogramm in Marokko feierlich eingeweiht
)
In Marokko fand am 4. Februar ein weiterer offizieller Kickoff-Event eines Klimaschutzprogramms statt: Solar Rooftop 500 (SR500) wurde offiziell gestartet– eine wegweisende Klimaschutzinitiative, die den Ausbau von 500 MWp an Dach-Photovoltaikanlagen in ganz Marokko bis 2030 unterstützt.
Die Auftaktveranstaltung, die von Africa Climate Solutions (ACS) und Cluster ENR mit Unterstützung des Ministeriums für Energiewende und nachhaltige Entwicklung von Marokko organisiert wurde, brachte öffentliche und private Interessengruppen zusammen, um über Klimafinanzierung, die Dekarbonisierung von Unternehmen und die nächsten Schritte zur Umsetzung zu diskutieren.
Neue Serie Teil #2: Ghanas Jugend auf zwei Rädern stärken
)
Im zweiten Teil unserer Serie über Hintergründe, Geschichten und Gesichter zu internationalen Klimaschutzaktivitäten der Stiftung KliK erfahren Sie, wie die E-Bike-Bewegung des jungen Ghanaischen Startups Wahu Mobility jungen Ghanaern dabei hilft, ihren Lebensunterhalt zu verdienen und gleichzeitig das Land in eine grünere Zukunft zu führen.
)
)
)
)
)
)